Eigentlich sollte es heute nur nach Ribadiso gehen. Da Elena aber von ihrer Familie bereits am Freitag in Santiago erwartet wird, wollte sie lieber bis Arzúa gehen und dann am nächsten Tag die restlichen 40 km am Stück gehen.
Natürlich wollten wir sie noch bei einem gemeinsamen Abendessen verabschieden, also einigten wir uns auf Arzúa, knapp 29 Kilometer.
Leider war es heute wieder sehr bewölkt, deshalb kaum Fotos möglich. Zudem gab es gelegentlich Nieselregen und kurz vor dem Ziel noch ein kräftiges Schauer.


So ging es also durch kleine Dörfer, durch Wald und Flur, etwa 11 Kilometer bis Furelos. Dort war dringend eine Kaffeepause fällig. Und wie der Zufall es wollte, saß der ganze Trupp binnen 10 Minuten im Café.
Hier stießen auch noch die beiden Kanadier Lianne und Jim dazu, die uns in den letzten Tagen öfter begegnet sind. Und da der nächste Ort nun Melide war, der laut Mario für seinen Pulpo berühmt ist, wollten wir dort gemeinsam eine frühe Mittagspause einlegen.




Mario führte uns also zielstrebig nach Melide und auch ebenso zielstrebig in eine Pulpería, die ihm bekannt war. Hier wird also hauptsächlich Pulpo, gekochter Krake (nicht Tintenfisch) gegessen.


Nach der Stärkung konnten die restlichen 15 km in Angriff genommen werden, die sich landschaftlich und von der Strecke her nicht deutlich von der ersten Hälfte unterschieden. (Bis auf den Regen!)





Der Abschluss des Lauftages war dann auch nicht so toll, da plötzlich Schmerzen an der rechten Achillessehne auftraten. Zudem regnete es auf den letzten 3 km unangenehm. Humpelnd dann Unterkunft in der öffentlichen Herberge gefunden. Schnarchsaal mit etwa 20 Leuten.
Das Abendessen mit der ganzen Truppe war dann noch sehr schön, viele kleinere Gerichte wurden geteilt und so konnte viel probiert werden.
Gegen Ende des Abends kündigte Mario an, dass er auch bereits morgen nach Santiago gehen wolle. So wurde der Abschied noch einmal emotionaler.
