Hoch gelegen, dieses O Cebreiro, deshalb war es heute Morgen wohl auch nur 2°C warm. Von den zwei Wegalternativen habe ich mich für die angeblich schöne, aber steile Variante entschieden.
Steil ging es wirklich nach oben, aber der Weg war auch wirklich schön. Leider hatte ich nicht so viel Zeit für den Sonnenaufgang.





Der Weg führte die ersten neun Kilometer teils steil bergauf und bergab, dafür aber über wunderschöne Wald- und Feldwege über kleine Ortschaften nach Alto do Poio.
Hier gab es erst mal einen Café con leche und ein Stück Tortilla zur Wiederherstellung der Kräfte. Die spanische Küche werde ich übrigens vermissen.
Eine kurze Strecke bis Fronfria war relativ eben zu bewältigen, im Anschluß ging es jedoch steil bergab Richtung Triacastela. Gut, dass ich in O Cebreiro neue Wanderstöcke erwerben konnte.




Ein kleines Tier ließ sich unterwegs auch fotografieren. Sah aus wie ein großer Regenwurm. Auf eine Veröffentlichung verzichte ich aber aus Gründen 😁.
Aber auch anderes Interessantes ließ sich entdecken.

Und dann noch ein Stück durch den Wald, da kam schon Triacastela in Sicht, welches nach ziemlich genau 21 Kilometern erreicht wurde.
Unterkunft gab es in der Albergue Complexo Xacobeo. Wirklich empfehlenswert.






Sofort nach der Ankunft haben wir gemeinsam gegessen, um Steven zu verabschieden. Er wollte heute noch weiter nach Sarria laufen, da er in vier Tagen bereits zurück nach Korea muss.
Und jetzt wird der sonnige Nachmittag noch etwas genossen!

2 Kommentare zu “O Cebreiro – Triacastela”
Es sind beeindruckende Bilder einer bezaubernden Landschaft. Nur noch 140 km Genuss für dich und deine vielen großen Gedanken und deine Eindrücke. Wenn du angekommen bist, wirst du wie Beppo sagen:“Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht aus der Puste.“ „Das ist wichtig.“ In Gedanken begeiten wir dich, lieber Michael!
Sollte das schöne Tierchen dir noch mal über den Weg laufen, bestell schöne Grüße und sag ihm es soll bleiben wo es ist.