Castrojeriz – Frómista

Der Wetterbericht meldet eine Unwetterwarnung. Heftiger Wind und kräftige Schauer. Na toll!

Zumindest sollte es 8°C werden, mit dem Wind war es allerdings deutlich kühler. Und zu allem Überfluss kam der dann auch noch die ganze Zeit von vorne. Regen gab es glücklicherweise aber nicht.

Das schien jedenfalls ein toller Tag zu werden, aber das hatte man mir bereits vorausgesagt: „Der dritte Tag ist immer der Schlimmste!“

Und dann ging es auch schon los. Kaum Castrojeriz verlassen, ob der flachen Wege in trügerischer Sicherheit, kam dieser Berg in Sicht. Auf die Entfernung jetzt nicht so spektakulär, aber es hatte 12% Steigung über eine Strecke von 1,2 km!

Tafelberg hinter Castrojeriz
Von oben betrachtet
Aussicht auf den weiteren Weg

Irgendwann war das überstanden und es ging relativ eben weiter Richtung Itero de la Vega. Danach, wer hätte das gedacht, stetig leicht steigend nach Boadilla del Camino.

Kleines „Hospital“ am Wegesrand
Ortseingang
Baum
Rastplatz an geschlossener Herberge

Die Orte relativ unspektakulär, in Boadilla del Camino habe ich aber wohl einen mittelalterlichen Pranger übersehen.

Also weiter am Kanal von Kastilien entlang nach Frómista. Unterkunft habe ich in der Albuerge Luz de Frómista gefunden, im Vergleich zu gestern eher spartanisch.

Dafür gibt es tatsächlich andere Pilger: Ein asiatisches Paar, ein Italiener und ein deutsches Trio.

Kanal von Kastilien
Kanal bei Frómista
Kirche in Frómista
Zimmer, aktuell mit 3 Personen belegt

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