Burgos – Hornillos del Camino

Burgos, 8.00 Uhr, Aussentemperatur: winterliche – 4°C. Auserkorener Startpunkt war die Kirche des Stadtheiligen, ganz in der Nähe der Unterkunft.

Kirche San Lesmes Abad

Weiter ging es, an der Kathedrale vorbei, etwa 3 km durch die leeren Gassen und Straßen der Stadt in Richtung Tardajos. Wenigstens war der Weg gut zu erkennen.

Auch später hat sich auf dem Weg nicht viel getan. Es waren zwar Horden an Radfahrern unterwegs, auf Pilger bin ich allerdings kaum gestoßen. Lediglich ein Kanadier und ein Italiener waren anzutreffen.

Für viel mehr als ein „buen camino“ hat es aber nicht gereicht. Das kam mir allerdings schon entgegen, fehlte mir doch auch die Lust zum Austausch in fremden Zungen.

Denn heute war ja der Tag der Eingewöhnung, es galt den eigenen Rhythmus zu finden, den Kopf frei zu bekommen, sich dann auch wirklich auf das Abenteuer einzulassen.

Das Wetter hat jedenfalls mitgespielt, den ganzen Tag Sonne, wenig Wind und noch angenehme 7°C.

Kurz hinter Burgos ist die Aufgabe klar
Ich habe einen Schatten
Kirche in Tardajos mit Storchennest
Rabé de las Calzadas
Ziel in Sicht

Angekommen am Etappenziel in Hornillos del Camino musste ich allerdings feststellen, dass es sich beinahe um ein Geisterdorf handelt. Die geplante Herberge geschlossen und kein Mensch auf den Straßen. Glücklicherweise gab es noch Zimmer in einer Pension.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass ich irgendwo was zu Essen finde…

Update: Mir ist eine hervorragende Paella zubereitet worden, also geht es doch nicht hungrig ins Bett.

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