Arzúa – Pedrouzo

Gestern hatte der Wetterbericht noch ganztägig Regen angekündigt, doch das hatte sich am heutigen Morgen glücklicherweise erledigt.

Es klarte auf, sogar die Sonne ließ sich blicken. Lediglich ein Schauer kam dann doch noch herunter.

Auf den Tag blickte ich verhalten gespannt, die Schmerzen waren leider noch nicht abgeklungen. Taxi oder Bus kamen aber nicht in Frage, also los!

Schön langsam, dann war es auszuhalten. Glücklicherweise war das Gelände heute vergleichsweise flach, so ließ es sich gut laufen.

Ziemlich zu Beginn wurde ich von Fernando überholt, später folgten dann noch Michael und Elena. Also noch einmal Gelegenheit zum Abschied. Nach etwa 9 km hatte mich dann auch Mario nach einem kurzen Plausch überholt.

Etwa 10 Minuten später tauchte eine Bar am Wegesrand auf, also Zeit für einen Café con leche. Ich saß kaum am Tisch, da betraten zu meinem großen Erstaunen Fernando, Elena und Michael die Bar.

Sie hatten sich verlaufen und haben dementsprechend einen Umweg machen müssen. Also noch einmal von Elena verabschieden. 🙂

Frisch gestärkt konnte es also weitergehen. Auffällig ist, dass es hier auf dem letzten Stück deutlich mehr Möglichkeiten zur Einkehr gibt, es ist aber auch alles deutlich touristischer geprägt.

Insgesamt war die Strecke heute aber nicht so stark belaufen. Wir hatten wohl das Glück, ausreichend vor den Jugengruppen gestartet zu sein. Ansonsten waren nur vereinzelt Pilger anzutreffen.

Weiter führte der Weg also durch Salceda und Santa Irene Richtung Pedrouzo. Einquartiert in der Albergue Porta de Santiago folgte das normale Reinigungsprogramm, im Anschluss ging es mit Fernando und Michael auf eine Tortilla.

Heute Abend dann Pilgermesse und Anschließend Abendessen. Mal schauen, wer hier noch so eintrudelt…

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